Bückeburg ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Für ein gutes Miteinander ist es für mich von besonderer Bedeutung, dass sich alle Menschen in unserer Stadt zu Hause fühlen. Wir müssen die Bürger mitnehmen, die auch Hilfe und Unterstützung brauchen. Daher ist es mir ein Anliegen, die Arbeit der Wohlfahrtsverbände und Vereine vor Ort noch stärker zu unterstützen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle Generationen, denn Immobilien sind Sozial- und Wirtschaftsgut zugleich. Zwar sind die Möglichkeiten der Stadt hier begrenzt, mit einer guten Planung von Neubaugebieten und einem Anreiz für die Modernisierung von Bestandsgebäuden kann viel erreicht werden.

Ihre Anliegen sind mir wichtig und deswegen bin ich für Sie – egal auf welchem Wege –
ansprechbar. Gemeinsam klären wir, wo bei Ihnen der Schuh drückt. Offenheit und Ehrlichkeit sind für mich Grundlage meines Handelns – privat und beruflich. Das Handeln der Stadtverwaltung muss nachvollziehbar und verständlich sein. Entscheidungen der Stadt werde ich gemeinsam mit allen im Rat vertretenen Parteien vorbereiten. Bei strittigen Themen werde ich konstruktive Lösungen und Kompromisse erarbeiten und Sie als Bürger auf diesem Weg mitnehmen. Ob die Beantragung des Personalausweises oder einer Baugenehmigung: Klar ist, dass die Stadtverwaltung in den nächsten Jahren digitaler werden muss.

Ein kurzer und direkter Draht zu unseren Handwerks- und Industriebetrieben ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadt. Oft geht es mit der Suche nach einer geeigneten Fläche für einen Betriebsstandort los, anschließend ist eine zügige Bauleitplanung gefordert. Dafür setze ich mich ein. Wichtig ist mir, dass die Bereitstellung neuer Gewerbeflächen die gesunde Weiterentwicklung der Stadt berücksichtigt und der Flächenverbrauch möglichst klein gehalten wird. Die Stärkung des Tourismus in Bückeburg – insbesondere rund um das Schloss – sowie die Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt sind die beiden großen Herausforderungen für die nächsten Jahre. Dabei ist für mich eine starke Kooperation mit unseren Nachbarkommunen
sinnvoll.

Eine gute Bildung ist die Grundlage für einen guten Start junger Menschen in das Berufsleben. Für unsere heimischen Betriebe ist Bildung eine zentrale Voraussetzung für die Ausbildung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und damit wichtig für die Standortsicherung. Die Stadt als Träger der klassischen Bildungseinrichtungen – Kindergärten, Kitas und Grundschulen – spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ich möchte unsere vier Grundschulen in den nächsten Jahren weiter fit für die Zukunft machen. Das betrifft die Digitalisierung des Lernalltags, die Modernisierung der Gebäude und Räume, insbesondere für den Ganztag, und der weitere Ausbau der Schulsozialarbeit. Ein großes Anliegen ist mir die stärkere Verknüpfung mit außerschulischen Lernorten wie der Stadtbücherei, der Musikschule oder den Bückeburger Museen.

Die Veränderung des Klimas ist auch bei uns in Bückeburg spürbar. Auch Bückeburg kann und muss seinen Beitrag für eine gesündere Umwelt leisten. Die Auswirkungen unseres Handelns müssen bei jeder Entscheidung mitbetrachtet werden.

Es ist daher mein Anliegen, dass alle Mitarbeiter der Verwaltung mögliche Auswirkungen erkennen und die Folgen einschätzen können. Das Ziel der Klimaneutralität soll im Landkreis spätestens in 2050 erreicht werden. Zur Umsetzung der Klimaziele muss die Stadt mit der Sanierung ihrer Gebäude vorangehen und die Förderung von erneuerbaren Energien im Fokus haben. Die Potentiale der Stadt bei der Einsparung von CO2 möchte ich ausschöpfen.

Die Kultur hat in Bückeburg einen hohen Stellenwert. Ich möchte einen Ort schaffen, an dem Kultur, Bildung und Kunst zusammenkommen.

Ein Ort, der jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten bietet, der Künstlern Platz für Ausstellungen gibt, an dem aber auch soziale Projekte eine Heimat finden kön-nen. Wichtig ist, dass wir gerade für unsere jungen Menschen und kreativen Köpfe mehr Angebote in unserer Stadt schaffen.

Eine Stadt lebt von einem um-fangreichen kulturellen Angebot. Generationsübergreifend für „jung und alt“.

Unsere Stadt funktioniert an vielen Stellen so gut, weil sich zahlreiche Menschen freiwillig für die Gemeinschaft engagieren. Ob in der Feuerwehr oder in einer Hilfsorganisation, ob im Sportverein oder in der Musikszene: Das Ehrenamt lohnt sich! Die Wertschätzung dieser freiwilligen Leistung liegt mir sehr am Herzen.

Mit der Ehrenamtskarte haben wir schon einen guten Weg eingeschlagen, aber warum nicht auch mal einen Eintrittsgutschein für das Bergbad überreichen? Die Stadt muss bereit sein, in das Ehrenamt zu investieren und Danke zu sagen!